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18.09.2019

Praxistipp KPIs: Conversion Rate zur Website- und Shop-Optimierung nutzen

Mit Deinen Onlineaktivitäten verfolgst Du klare Ziele. KPIs sind Kennzahlen, die Dir helfen, diese Aktivitäten zu bewerten. Aber sie sind noch mehr: Richtig gute Werkzeuge zur Optimierung! Hier erfährst Du, wie Du die Conversion Rate clever nutzen kannst, um Deine Website, Deinen Shop und weitere Maßnahmen noch erfolgreicher zu gestalten.

In unserem Artikel “Diese 5 KPIs Deiner Website solltest Du nutzen” haben wir Dir verraten, was hinter einigen wichtigen Key-Performance-Indicators (KPI) steckt. Wenn Du nochmals nachschauen willst, was beispielsweise die Conversion Rate ist, dann findest Du dort eine kurze Erklärung.

 

Ziel: Conversion Rate steigern

Mache nicht den Fehler verstehen zu wollen, ob Deine Conversion Rate “gut” ist. Es gibt zwar Vergleichszahlen aus unterschiedlichen Branchen, aber diese werden Dir wenig weiterhelfen. Zu viele unterschiedliche Faktoren spielen hier eine Rolle. Betrachte stattdessen immer Deine eigene Entwicklung dieser Kennzahl. Die Marschrichtung ist klar: Die Conversion Rate soll gesteigert werden!

 

Praxisbeispiel: Neues Produkt im Shop einführen

Ausgangssituation: Dein Unternehmen hat ein neues Produkt entwickelt und ab sofort gibt es dieses im Shop zu kaufen. Mit der Conversion “Kauf des Produkts” misst Du, welcher Prozentsatz der Seitenbesucher das Produkt tatsächlich kauft. Vielleicht verkauft es sich schon auf Anhieb sehr zufriedenstellend, aber Du willst versuchen, die Verkaufszahlen weiter zu steigern.

 

Dafür ist die Conversion Rate ein tolles Werkzeug! Sie ermöglicht es Dir einzuschätzen, ob Deine weitere Optimierungsarbeit den Absatz verbessert. Wie Du genau vorgehst, erklären wir Dir jetzt:

So optimierst Du Deine Conversion Rate

 

Schritt 1: Conversion Rate beobachten

Verfolge zunächst über einen gewissen Zeitraum die Entwicklung der Conversion Rate, bis sie sich annähernd bei einem durchschnittlichen Wert einpendelt. Dieser Wert gilt nun für Dich als Referenzwert.

 

Schritt 2: Optimierung vornehmen

Um den Verkauf Deines Produktes im Shop zu steigern, gibt es unterschiedliche Stellschrauben, an denen Du drehen kannst. Hier einige zur Inspiration: 

 

Versuche unterschiedliche Arten von Produktabbildungen. Vielleicht kannst Du durch eine besonders hochwertige Fotografie noch mehr Nutzer zum Kauf animieren? Oder der Nutzer kann das Produkt besser einschätzen, wenn Du ihm zusätzlich auch Seitenansichten zeigst. Eine weitere Möglichkeit wäre, ein Erklärvideo zu ergänzen, welches wichtige Fragen Deiner Nutzer beantwortet oder Features hervorhebt. Oder hilft eine Infografik?

 

Auch bei Texten kannst Du optimieren: Vielleicht ist es förderlich, die Beschreibung zu vereinfachen. Die Textmenge auf die wichtigsten Aussagen zu begrenzen. Den Nutzen für den Käufer in den Vordergrund zu stellen. Oder durch den Fokus auf den USP Dein Produkt klar von dem Deines Wettbewerbers abzugrenzen. Möglicherweise steigern sich Deine Verkaufszahlen auch durch eine emotionalere Tonality, die genau die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe anspricht. Oder Du kannst den Wert Deines Produkts mit authentischen Zitaten von Testimonials deutlicher herausstellen oder Deine Kunden begeistern..

 

Welche Optimierungsansätze Du auch immer angehst, wir empfehlen Dir dabei  Schritt für Schritt vorzugehen. Gehe immer nur ein Thema an, nimm die Änderung online und betrachte, wie Deine Nutzer darauf reagieren.

 

Schritt 3: Analyse der Veränderung

Betrachte nun Deine Conversion Rate wieder über einen gewissen Zeitraum. Nach spätestens vier Wochen wirst Du erkennen, ob sich etwas getan hat. Hat sich Deine Conversion Rate erhöht? – Klasse! Dann war Deine Optimierung erfolgreich! Freue Dich und gehe die nächste Chance zur Verbesserung an. So kannst Du Stück für Stück die Performance Deines Produktes verbessern und daten- und faktenbasierte Entscheidungen treffen.

 

Tipp 1: Am besten ziehst Du zur Berechnung der Conversion Rate nicht die Visits sondern die Unique Users heran, dann erhälst Du für den Zweck der Seitenoptimierung eine aussagekräftigere Kennzahl. Der Vorteil daran ist, dass jeder User nur einmal gezählt wird. Das heißt Mehrfachbesuche werden nicht gezählt. Dadurch erhältst Du eine klare Aussage über das Verhältnis, wieviele Besucher zu Kunden werden.

 

Tipp 2: Nimm Deine Änderungen in einem Zeitraum vor, der sozusagen Dein Standard-Marketing-Setting darstellt. Es sollten gerade keine speziellen Aktionen stattfinden. Es macht beispielsweise keinen Sinn, wenn in dieser Zeit gerade ein Mailing zum neuen Produkt  verteilt wird Denn diese und ähnliche Maßnahmen haben ja ebenfalls Einfluss auf die Conversion Rate. Das erschwert Dir die Bewertung, ob die Steigerung der Kennzahl durch Deine Änderung zustande kommt. Wenn auf gleiche Bedingungen achtest, kannst Du Dir sicher sein, dass der Erfolg auf Deine Verbesserung zurückzuführen ist.

 

Da geht noch mehr!

Natürlich kannst Du dieses Vorgehen auch für die Optimierung Deiner bestehenden Produkte adaptieren. Vielleicht gewinnst Du bei einem Produkt übergreifende Erkenntnisse, die den Absatz aller Produkte steigern können! Wenn Du beispielsweise siehst, dass Du durch eine hochwertige Produktfotografie die Conversion Rate signifikant steigern konntest, dann ist das ein guter Beweis, dass es sich lohnt, auch andere Produkte neu zu fotografieren. Probiere es aus! Die Conversion Rate wird Dir zeigen, ob Du damit erfolgreich bist!

 

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