Mach Deine Marke zum Helden!

Sei dabei! In unserer kostenlosen, 6-teiligen E-Mailreihe begeben wir uns gemeinsam mit Dir auf eine spannende Reise. Mit tollen Tipps, Tools und viel Inspiration. Erfahre mehr!
Header-News-Chance-Wandel
News Zurück
29.07.2020

Digitales Marketing

Digitalisierung geschieht überall – im privaten wie im geschäftlichen Leben. So hat sich die durchschnittliche Internetnutzung in Deutschland vervierfacht. Das wirkt sich unter anderem auf die Art und Weise, wie sich Menschen heute für Produkte entscheiden oder auch einkaufen, aus. Diese hat sich völlig verändert. Das bedeutet auch, dass traditionelles Offline-Marketing nicht mehr so effektiv ist wie es einmal war.

Deshalb kommt digitales Marketing zum Einsatz. Das ist ein Überbegriff für alle online ausgeführten Marketing-Aktivitäten. So kannst Du in digitalen Kanäle beispielsweise die Google-Suche, Social Media, E-Mail-Newsletter und die eigene Website einsetzen, um mit Deinen bestehenden und zukünftigen Kunden in Kontakt zu treten. Dabei gilt es auch speziell Mobilgeräte im Blick zu haben, denn digitale Medien werden heutzutage zu 60 % auf Mobilgeräten konsumiert. Die restlichen 40 % entfallen auf Desktopgeräte – Tendenz fallend.

Kennst Du Inhalte und Maßnahmen des digitalen Marketings?

Beim digitalen Marketing kommen eine Vielzahl von Inhalten und Maßnahmen zum Einsatz. Man braucht ein gutes Verständnis dafür, welche davon am besten für jedes anvisierte Ziel geeignet sind.

Hier ist eine kleine Übersicht beispielhafter Inhalte und Maßnahmen:

 

Inhalte, Tools und Plattformen
  • Deine Website
  • Blog-Beiträge
  • E-Books und Whitepaper
  • Infografiken
  • Interaktive Tools
  • Social-Media-Kanäle (Facebook, LinkedIn, Twitter, Instagram usw.)
  • Online-Broschüren 

 

Maßnahmen 
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Content-Marketing
  • Inbound-Marketing
  • Social-Media-Marketing
  • Pay-per-Click (PPC)
  • Native Advertising
  • Marketing-Automatisierung
  • E-Mail-Marketing

 

 

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Hierbei wird Deine Website technisch und inhaltlich so optimiert, dass sie einen höheren Rang in den Suchmaschinenergebnissen erreichen kann, und so die Zahl der Besucher Deiner Website erhöht.

Content-Marketing

Inhalte, die informieren, unterhalten, überraschen und keine direkte Produktwerbung sind, werden im Internet verteilt. Das Ziel ist, mit relevanten Inhalten Mehrwert zu schaffen, um dadurch, den Traffic, die Markenbekanntheit, die Lead-Generierung und damit letztendlich die Anzahl Deiner Kunden zu steigern.

Inbound-Marketing

Stellen wir uns einen Trichter vor, durch den Leute mit Online-Inhalten in einen Kreislauf (das sogenannte Flywheel) geführt werden: Zuerst auf Deine Website, dort führen sie eine gewünschte Handlung aus (z. B. einen Kauf), werden Kunde und können anschließend auch Kunde bleiben. Auf diesem Weg werden sie vom Interessierten zum Begeisterten und zuletzt zum Käufer. Das ist der Ansatz von Inbound-Marketing.

Social-Media-Marketing

Um die Ziele wie z. B. Markenbekanntheit, Traffic und Lead-Generierung zu erreichen, wird hier Werbung in Social-Media-Kanälen geschaltet. 

Pay-per-Click (PPC)

PPC kennst Du bestimmt von Google Ads. Der Werbetreibende bezahlt nur dann für die Darstellung der Anzeige, wenn sie angeklickt wurde.

Marketing-Automatisierung

Manche Kommunikationsmaßnahmen wie E-Mail-Newsletter, Posts in Social Media und Aktionen auf Websites sind wiederkehrende Aufgaben, die mit entsprechender Software automatisiert werden können. Das sorgt für kontinuierliche Kommunikation mit den Kunden und spart Dir Zeit im Marketing.

E-Mail-Marketing

Nach wie vor ist der Newsletter eine gute Möglichkeit, zu Deiner Zielgruppe Kontakt aufzunehmen. Dabei kann er informieren, unterhalten, auf Rabattaktionen und Veranstaltungen hinweisen, und schließlich die Leser auf Deine Website führen.

Welche wesentlichen Vorteile hat digitales Marketing für Dich?

Mit digitalem Marketing kannst Du endlich präzise Ergebnisse Deiner Kampagnen in Echtzeit sehen, was so bei den Offline-Marketing-Aktivitäten nicht geht. Zum Beispiel Werbeanzeigen in Zeitungen: Du weißt sicherlich wie schwierig es ist, einzuschätzen, wie viele Leser die Anzeige überhaupt gesehen haben. Du kannst nicht eindeutig ermitteln, ob die Anzeige zu irgendwelchen Umsätzen geführt hat.

Beim digitalen Marketing dagegen kannst Du den Return on Invest für so ziemlich jeden Aspekt Deiner Marketing-Aktivitäten messen.

Hier ein paar Beispiele:

Website-Traffic

Beim digitalen Marketing kann man sofort die genaue Anzahl der Besucher Deiner Website ermitteln. Digital-Analytics-Software macht sichtbar, wie viele Seiten besucht wurden, welches Gerät sie dafür benutzt haben, woher die Besucher stammen und vieles mehr. Daraus kannst Du dann Schlüsse für weitere Maßnahmen ziehen: Wie gestalte ich Inhalte und wo platziere ich sie? Welche Kanäle nutze ich?

Die Performance der Inhalte und die Lead-Generierung

Bei einem Prospekt, der als Postwurfsendung verteilt wird, weißt Du einfach nicht, wie viele Personen den Prospekt geöffnet haben und bei wie vielen er direkt im Altpapier gelandet ist. Würde der Prospekt auf Deiner Website zur Verfügung gestellt werden, dann könntest Du das genau messen. Außerdem sind zusätzliche Interaktionen wie Kontaktformulare für die Lead-Generierung möglich.

Attribution

Mit den richtigen Tools und Technologien ist es sogar möglich, alle Umsätze mit dem ersten digitalen Berührungspunkt Deines Kunden mit Deinem Unternehmen in Verbindung zu bringen. Wir bezeichnen das als „Attribution“. Damit kannst Du besser verstehen, wie Kunden nach  Deinen Produkten suchen und sie kaufen. Daraus kannst Du natürlich wieder wertvolle Erkenntnisse ziehen und Deine Strategie verbessern.

Eine Verbindung zwischen Marketing und Vertrieb herzustellen, ist eine fantastische Sache. Nach einer Studie der Aberdeen Group erreichen Unternehmen, bei denen dies der Fall ist, wesentlich höhere Wachstumsraten als andere Unternehmen. Zusätzlich wird das Kundenerlebnis mit digitalen Technologien über den Kaufzyklus hinweg wesentlich optimiert.

Passt digitales Marketing zu Dir? Bist Du B2B oder B2C?

Digitales Marketing kann für jedes Unternehmen in jeder Branche funktionieren. Es spielt keine Rolle, was das Unternehmen verkauft. Wichtig dafür ist, dass man sogenannte Buyer-Personas erstellt. Dabei versetzt Du Dich in verschiedene Personen Deiner Zielgruppen, ihre Wünsche und Nöte, um daraufhin wertvolle Online-Inhalte für sie zu entwickeln. Soweit gilt für Unternehmen aller Art, jedoch gestaltet sich die dazugehörige Marketingstrategie je nach Produkt, Ziel usw. unterschiedlich.

Im B2B-Bereich

Im B2B-Bereich geht es hauptsächlich um Lead-Generierung. Potenzielle Kunden sollen schlicht mit dem Vertrieb in Kontakt treten. Deswegen zielt die Marketingstrategie darauf ab, qualitativ hochwertige Leads anzusprechen und für die Vertriebsmitarbeiter zu konvertieren. Dabei unterstützen Dich Deine Website und andere digitale Kanäle. 

Im B2C-Bereich

Wenn Du im B2C-Bereich aktiv bist, wird es je nach Art und Einstiegspreis Deines Produkts wahrscheinlich das Ziel der digitalen Marketing-Aktivitäten sein, Besucher auf Deine Webseite zu führen und sie zu Kunden werden zu lassen, ohne dass sie jemals mit einem Vertriebsmitarbeiter sprechen müssen. Dazu gehört auch aktives Empfehlungsmarketing. Käufer, die über Empfehlungen kommen, machen mehr Umsatz und haben geringere Akquisekosten.

 „Leads“ im traditionellen Sinne zu generieren ist dann wahrscheinlich nicht im Fokus. Da ist es wohl passender, dass der Schwerpunkt auf einer beschleunigten Buyer's-Journey  und anschließender Kundenbindung liegt – also vom ersten Website-Besuch hin zum  tatsächlichen Kauf. Dann platziert man Produktinformationen und spezifischere Calls-to-Action (CTAs) an anderen Stellen im Marketingtrichter als dies bei B2B-Unternehmen der Fall wäre. Und schließlich soll der Käufer zum Fan werden, der Deine Produkte positiv bewertet und weiterempfiehlt.

Was braucht es für Dein Digital Marketing?

Ein Post hier, ein Newsletter da und noch schnell bei LinkedIN etwas teilen – das ist kein digitales Marketing. Das Digital Marketing zeichnet sich durch eine Strategie aus, also auf welchem Weg und mit welchen Maßnahmen gelange ich zum Ziel. Dazu gehört unter anderem folgendes:

Fragestellungen der Strategie

  • Was ist die grundsätzliche Zielsetzung der Maßnahme?
  • Wer ist Deine Zielgruppe und was sind ihre Wünsche und Nöte?
  • Wo kann ich diese erreichen und was ist der geeignete Kanal?
  • Welche Inhalte mit welcher Botschaft sind nützlich?
  • Welchen Weg geht der Besucher (Buyer's-Journey)?
  • Was ist die gewünschte Handlung (CTA)?

 

Der Weg führt zu einem Ziel. Aber was ist das Ziel? Gewinn mag die erste Antwort sein, aber das ist leider nicht die richtige Denkweise. Gewinn ist die Folge! Unternehmen haben den Zweck für ihre Kunden Nutzen zu schaffen, und auf ihre spezielle Weise einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten. Je nützlicher die Unternehmen sind, desto mehr Zuspruch erhalten sie von der Gemeinschaft – Gewinn und Wachstum sind die Folge, vorrangig um noch mehr und besseren Nutzen zu stiften. Und wie kommst Du dahin? Die Antwort steckt in der Deiner Marke:

Antworten der Marke

  • Das ist Dein Purpose. Das ist Dein Zweck. 
  • So lautet  Deine Vision. So stellst Du Dir eine zukünftige, bessere Welt vor und so willst Du das schon heute mitgestalten.
  • Das sind Deine Werte. Mit dieser Haltung triffst Du Entscheidungen.
  • Das ist Deine Mission. Damit willst Du das alles erreichen. Das ist Dein Kundenversprechen und das ist der Beweis dafür (Reason to Believe).

 

Deine Marke ist also der Grundbauplan für  Dein unternehmerisches Handeln im Allgemeinen und für Kommunikation und Design im Besonderen. Sie gibt Deinem Unternehmen eine Persönlichkeit und Kunden wie auch potenziellen Käufern etwas, womit sie sich identifizieren können. Und dann wird Dein Unternehmen und Dein Produkt relevant für sie.

Aktuell wandeln große Marken ihre Strategie. Sie hatten sich zu sehr auf Performance-Selling konzentriert und dabei die Marke vergessen. Beispiel: Ich als Internet-Nutzer sah in den sozialen Medien das Angebot für eine Sporthose. Ohne Marke ist da nur der Preis als Entscheidungskriterium. Kaufe ich, oder gibt es das woanders  billiger? Mit Marke kommt die entscheidende emotionale Komponente dazu. Ich weiß, wofür der Anbieter der Hose steht und kann mich damit identifizieren. Vielleicht steht die Marke für Gesundheit, Exklusivität, Performance, Nachhaltigkeit. Dieses Gefühl kaufe ich mit und der Wert steckt auch im Produkt – vielleicht ist die Hose komplett aus recycelten Materialien hergestellt und hat ein besonderes Design.

Hast Du eine gut entwickelte und niedergeschriebene Definition Deiner Marke? Nein? Dann helfen wir Dir gerne dabei.

Und nun?

Du hast die Chance für Dich erkannt und möchtest Digital Marketing anpacken? Klasse, dann sind wir gerne Berater, Stratege und kreativer Partner für Dich.