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12.11.2019

7 Kreativitätstechniken, die immer und überall funktionieren

Man kennt das: Eine kreative Idee soll geboren werden und dann ist nur Leere im Kopf. Woher auf Knopfdruck den Geistesblitz für das Projekt, eine Kampagne oder die nächsten Content-Ideen nehmen? Mit diesen 7 Kreativitätstechniken schlägst du der Ideenleere ein Schnippchen.

In unserem Artikel „Kreativität kann man trainieren“ haben wir bereits beschrieben, wie jeder von uns geniale Ideen entwickeln kann. Alles eine Sache des Trainings. Heute stellen wir dir weitere Techniken vor – allesamt dafür geeignet, deine Kreativität zu fördern für eine Vision, eine Idee oder Lösung in allen denkbaren Bereichen. Los geht’s!

Kreativitätstechniken solo

  

#1 – Kopfstandmethode

Betrachte die Dinge aus einer anderen Perspektive und mache dazu einen gedanklichen Kopfstand. Das heißt: Du stellst dir die Ausgangsfrage umgekehrt. Dadurch lenkst du deine Kreativität in verschiedene Richtungen, von banal bis absurd. Das schafft neue Verknüpfungen im Hirn und bringt deine Kreativität zum Sprudeln – denn es ist meist einfacher, Antworten auf gegenteilige Fragen zu finden, aus denen du in weiteren Schritten die Lösung für die eigentliche Frage ableiten kannst. Beispiel: „Was müssen wir tun, um viele Anmeldungen zum Seminar zu erhalten?“ Frage dich stattdessen: „Was müssen wir tun, um keine einzige Anmeldung zu erhalten?“

 

#2 – Was-wäre-wenn-Technik

Spekulationen sind hier ausdrücklich erwünscht. Frage dich kunterbunt und in alle Richtungen „Was wäre, wenn?“. Damit bringst du deinen kreativen Geist auf Trab. Durch diese spekulativen Fragen und Antworten erhältst du viele neue Einblicke und Eindrücke, auf die du zuvor sonst nicht gekommen wärst. Sie ebnen dir quasi den Weg zur finalen Idee. Beispiel – im Kontext zu deinem Produkt, Thema, Angebot oder deiner Dienstleistung: „Was wäre, wenn es das Internet morgen nicht mehr gäbe?“ oder „Was wäre, wenn es das Produkt, die Dienstleistung gar nicht gäbe?“

 

#3 – Attribute-Listing

Für dein nächstes Content-Thema, eine Anzeigen-, Kampagnenidee usw. geeignet. Überall dort, wo der Nutzen für ein Produkt oder eine Dienstleistung eine Rolle spielt und in einem kreativen Aufhänger abgebildet werden soll. Notiere dir dazu alles, was das Produkt/die Dienstleistung ausmacht. Ja, wirklich alles!
Im zweiten Schritt beschreibe diese Attribute konkret. Wie sind sie gestaltet, welche Vor- und Nachteile ergeben daraus? Diese Technik lässt dich die Sache durch die Kundenbrille betrachten und dir werden viele interessante Aspekte einfallen, die den Nutzer wirklich interessieren.

 

#4 – Querdenken mit Hilfe von Analogien

Hier ist vor allem eines erwünscht: Die Logik konsequent lahmzulegen und damit das Querdenken zu fördern. Völlig überraschende, übertriebene, provokante, lustige Antworten sind ausdrücklich erwünscht. Man könnte diese Technik auch als „herumspinnen“ bezeichnen, denn du spinnst den Faden immer weiter und weiter, bis zur Lösung. Alles ist erlaubt. Konzentriere dich dabei stets auf ein einziges Merkmal und suche dir dafür Analogien. Beispiel: Analogien für Energiegewinnung könnten ein Dynamo, Power Nap, Spaghetti Bolognese, Kraftsport sein – für Wachstum allgemein wiederum Wasser, Sonne, Nährstoffe, Bienen, Wärme.



Kreativitätstechniken in der Gruppe

 

#5 – die 6-3-5-Methode

Was es dazu braucht: Sechs Teilnehmer (+/-), einige Blätter Papier und Stifte. Jeder der Teilnehmer erhält ein Blatt Papier. Dieses wird vorab jeweils präpariert mit 3 gezeichneten Spalten und 6 Zeilen. Dann könnt ihr auch schon starten. Jeder notiert sich in der ersten Spalte 3 Ideen zum Thema bzw. der Fragestellung. Danach gehen die Papiere reihum. Der nächste schreibt in die zweite Spalte seine 3 Ideen usw. Durch die verschiedenen Ideen wird jeder von jedem inspiriert und am Ende ist ein Potpourri kreativen Gedankenguts zusammengekommen, mit dem sich weiterarbeiten lässt.  Natürlich kann die Methode auch mit weniger oder mehr als 6 Personen durchgeführt werden.

 

#6 – Walt-Disney-Methode

Eine Art Rollenspiel, in dem jeder vorab fest definierte Rollen einnimmt: die des Träumers, des Realisten und des Kritikers. Der Träumer darf träumen, was er will und wie, dabei wilde Ideen notieren – ohne Wenn und Aber. Nun sind die Realisten an der Reihe. Sie hinterfragen alles haarklein. Am Ende nehmen sich die Kritiker die Ergebnisse kritisch zur Brust. Welche Chancen und Risiken gibt es dabei usw.  Vor allem bei fundamentalen Entscheidungen können damit vorab alle Details ausgelotet werden.  

 

#7 – Brainwriting-Pool

Ein ideenreiches Kartenspiel, wenn man so will. Alle Teilnehmer sitzen dazu an einem Tisch – vor sich leere Karteikarten. Jeder notiert auf eine der Karten seine Ideen und reicht diese weiter. Der nächste ergänzt diese. Eine Karte kann beliebig viele Runden machen. Wichtig dabei ist, dass regelmäßig neue Karten mit frischen Ideen ebenso in Umlauf gebracht werden. Am Ende sind aus den einstigen eher groben Ideen fein ausgearbeitete Ergebnisse entstanden.

 

Bei Blockaden oder Gedankenleere also ran die kreativen Techniken! Wir wünschen dir und deinem Team gutes Gelingen und brillante Ideen.

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