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QUERBEET // MARKETING
©iStock.com/stevecoleimages
WER SUCHET
DER FINDET
SO KLAPPT RECRUITING
AUF DEM LANDE
Wer gute Hochschulabsolventen, Studenten
und Schüler an seinen Firmenstandort
locken möchte, muss sich zwei Fragen stellen:
Neben einem Top­Gehalt, einer hohen
Attraktivität von Unternehmen und Position
werden verschiedene Soft­Faktoren für
junge Menschen immer entscheidender
Die Produkte Weltspitze, die Lage ländlich und beschaulich. Viele Hidden Champions der Region
haben Schwierigkeiten, gute Fachkräfte zu finden. Mit kreativen Marketingideen, dem Betreten neuer
Kommunikationswege sowie dem Aufbau einer Arbeitgebermarke gelingt es dennoch.
bei der Jobsuche. Eine gute Work­Life­
Balance etwa. Eine optimale Vereinbarkeit
von Beruf und Familie. Oder schnelle
Aufstiegsmöglichkeiten. Wichtig ist, dass
man sich als Arbeitgeber intensiv damit
auseinandersetzt, was man potenziellen
Bewerbern bieten kann: flache Hierarchien
oder spannende Fortbildungsangebote
vielleicht? Und welche Anreize man er­
gänzend schaffen kann, um sich zusätzlich
von den unmittelbaren Wettbewerbern
abzusetzen. Hier spielen auch vermeintlich
kleine Dinge eine Rolle, wie z. B. ein Bus­
Shuttle für Auswärtige, Freizeitangebote o. ä.
Sind die Stärken als Arbeitgeber ausge­
macht, gilt es, diese klar und konsequent
zu kommunizieren. In redaktionellen
Beiträgen, in klassischen Print­Stellen­
anzeigen, auf Jobmessen, aber auch über
Soziale Netzwerke, Online­Job­Portale
und natürlich der eigenen Website. Immer
wichtiger bei Online­Angeboten ist, dass
diese auf Mobilen Endgeräten funktionieren,
da Handys und Tablets von der jüngeren
Bewerberzielgruppe immer stärker für die
Jobsuche genutzt werden. Von Vorteil ist
zudem, wenn der crossmediale Auftritt
von einem starken Keyvisual geklammert
wird, das auf das Image des Arbeitgebers
einzahlt.
Gut überlegt sein will auch, wann der
richtige Zeitpunkt gekommen ist, um
für High­Potentials den Köder auszu­
werfen. Wie wäre es zum Beispiel mit
einer Werbeoffensive kurz vor Weihnach­
ten? Da kommen viele weggezogene
Fachkräfte nach Hause zu den Eltern,
um zu merken, dass es in der Heimat
doch gar nicht so schlecht ist.
1. WAS WÜNSCHEN SICH DIE
ANVISIERTEN NACHWUCHS-
KRÄFTE VON IHREM JOB?
2. WELCHE WÜNSCHE KANN
BZW. MÖCHTE ICH ALS
ARBEITGEBER ERFÜLLEN?
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